Heatmaps
Heatmaps zeigen mit Farben, wo Besucher auf einer Website klicken, wie weit sie scrollen und worauf sie ihre Aufmerksamkeit richten.
Was sind Heatmaps? (Definition)
Heatmaps, also Wärmebilder, stellen das Verhalten von Website-Besuchern farblich dar. Bereiche mit viel Aktivität leuchten warm in Rot und Gelb, wenig beachtete Bereiche bleiben kühl. So sehen Sie auf einen Blick, was auf einer Seite tatsächlich genutzt wird und was untergeht.
Was sie sichtbar machen
Heatmaps beantworten Fragen, die nackte Zahlen offenlassen: Sehen Besucher den wichtigen Button überhaupt, lesen sie bis zum Ende, klicken sie auf Dinge, die gar nicht klickbar sind.
- Klick-Maps: wo geklickt wird, auch ins Leere.
- Scroll-Maps: wie weit nach unten gelesen wird.
- Bewegungs-Maps: wohin die Aufmerksamkeit wandert.
Wofür man sie nutzt
Im B2B helfen Heatmaps, eine Landingpage oder Angebotsseite zu verbessern. Wenn der entscheidende Kontakt-Button nie im warmen Bereich liegt, gehört er weiter nach oben. Heatmaps ergänzen das Event-Tracking: Das eine zeigt, was passiert, das andere, warum. Beim Einsatz ist auf Datenschutz und Consent-Management zu achten.
Fazit
Heatmaps machen das unsichtbare Verhalten der Besucher sichtbar. Sie liefern keine fertigen Antworten, aber sehr gute Hinweise, wo eine Seite hakt.
Theorie ist gut,
Umsetzung
ist besser.
Marco Czerny
Online Marketing Experte seit 2015
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