Enhanced Conversions
Erweiterung für Google Ads, bei der gehashte First-Party-Daten (E-Mail) mitgesendet werden, um die Match-Rate zu erhöhen.
Was sind Enhanced Conversions? (Definition)
Enhanced Conversions sind eine Erweiterung von Google Ads, bei der zusätzlich zur Conversion gehashte First-Party-Daten (E-Mail, Telefon, Name) an Google gesendet werden. Google gleicht diese gehashten Werte mit angemeldeten Google-Accounts ab und kann so Conversions zuordnen, die sonst durch Cookie-Verluste oder geräteübergreifende Käufe verloren gegangen wären.
Wie funktioniert das?
Wenn ein Nutzer ein Formular absendet oder einen Kauf abschließt, hasht der Browser oder Server die personenbezogenen Daten (z. B. E-Mail) mit SHA-256, bevor sie an Google geschickt werden. Google bekommt also nie Klartext-Daten, sondern nur einen mathematischen Fingerabdruck.
Warum lohnt sich das?
- Höhere Match-Rate: 5–15 % mehr erfasste Conversions sind typisch.
- Bessere Smart-Bidding-Performance: Mehr Conversion-Daten bedeuten bessere Algorithmus-Entscheidungen.
- Robust gegen Cookie-Verlust: Funktioniert auch dort, wo Browser-Tracking blockiert wird.
Voraussetzungen
- Sauberes Conversion-Tracking als Grundlage (siehe Conversion-Linker).
- Zugriff auf die First-Party-Daten beim Conversion-Event (Formularfelder, Bestelldaten).
- Klare DSGVO-Grundlage: Hashing allein macht den Vorgang nicht automatisch zustimmungsfrei — die Einwilligung muss umfassen, dass Daten an Google gehen.
Fazit
Enhanced Conversions sind einer der wirksamsten Hebel, um aus bestehenden Google-Ads-Kampagnen mehr herauszuholen, ohne mehr Budget einzusetzen. Voraussetzung: ein sauberes Tracking-Fundament und eine saubere Consent-Strategie.
Theorie ist gut,
Umsetzung
ist besser.
Marco Czerny
Online Marketing Experte seit 2015
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