Digitalisierung

Conversion-Linker

Tag im Google Tag Manager, der Klick-IDs aus Werbekampagnen (z. B. gclid) als First-Party-Cookie speichert. Pflicht für Google Ads Tracking.

Was ist der Conversion-Linker? (Definition)

Der Conversion-Linker ist ein spezieller Tag im Google Tag Manager, der Klick-IDs aus Werbekampagnen (z. B. gclid für Google Ads, gbraid für iOS) als First-Party-Cookie auf eurer Domain speichert.

Ohne diesen Tag können moderne Browser- und Datenschutz-Mechanismen dafür sorgen, dass Werbeplattformen einen Klick nicht mehr eindeutig einer späteren Conversion zuordnen können — die Conversions tauchen dann gar nicht oder erst verzögert in den Reports auf.


Warum ist der Conversion-Linker Pflicht?

  • Browser blockieren Drittanbieter-Cookies: Safari (ITP) und Firefox blockieren standardmäßig, Chrome zieht nach. Werbe-Click-IDs landen ohne Conversion-Linker im Nichts.
  • Saubere Attribution: Nur mit gespeicherter gclid weiß Google Ads, welche Anzeige zu welchem Kontakt geführt hat.
  • Voraussetzung für Enhanced Conversions: Enhanced Conversions bauen auf der vom Conversion-Linker gesicherten Datenbasis auf.

Was muss konfiguriert werden?

  • Tag „Conversion-Linker" im GTM anlegen.
  • Trigger: Auf allen Seiten feuern (Pageview).
  • Mit Consent koppeln: Nur feuern, wenn Marketing-Cookies erlaubt sind.

Fazit

Wer Google Ads schaltet und keinen Conversion-Linker im Container hat, misst seit spätestens 2022 zu wenige Conversions. Das Setup ist eine Sache von Minuten — der Effekt auf die Datenqualität ist erheblich.

Theorie ist gut,
Umsetzung
ist besser.

Marco Czerny

Marco Czerny

Online Marketing Experte seit 2015

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