Alle Themen

Generationswechsel

Den Vertrieb digitalisieren, wenn er im Kopf des Seniors lag

Wer welcher Kunde ist, was zuletzt besprochen wurde und wann man wieder anrufen sollte, das hatte der Senior im Kopf. Oder auf einem Zettel. Oder in einem Postfach, das nur er versteht.

Das hat jahrzehntelang funktioniert, weil eine Person alles zusammengehalten hat. Mit der Übernahme fällt dieser Klebstoff weg.

Auf einmal merkst du, dass Anfragen versanden, das Nachfassen vergessen wird und niemand sagen kann, wie viel gerade wirklich in der Pipeline steckt.

Woran es oft scheitert

Die typischen
Stolpersteine

Das gesamte Vertriebswissen hängt an einer Person und ihrem Gedächtnis

Anfragen versanden, weil niemand strukturiert nachfasst

Es gibt keinen Überblick, wie viel Geschäft gerade in Aussicht steht

Neue Mitarbeiter können nicht übernehmen, weil der Prozess nirgends steht

Warum ein Kopf-Vertrieb so lange funktioniert hat

Dass der gesamte Vertrieb im Kopf einer Person lag, war kein Versäumnis, sondern jahrzehntelang eine Stärke. Der Senior kannte jeden Kunden persönlich, wusste, wann nachzufassen war, und hatte ein Gespür für die richtige Ansprache. Kein System hätte das besser gemacht.

Das Problem entsteht erst beim Übergang. Was an einer Person hängt, geht mit dieser Person. Und sobald mehr als eine Person Anfragen bearbeitet, braucht es einen gemeinsamen Stand, den niemand allein im Kopf halten kann.

Digitalisierung heißt nicht großes System

Bei dem Wort CRM denken viele an ein riesiges, teures System, das monatelang eingeführt wird und das am Ende niemand benutzt. Diese Sorge ist berechtigt, denn genau so scheitern viele Projekte.

Den Vertrieb zu digitalisieren heißt zuerst, den Prozess sichtbar zu machen, der bisher im Kopf war. Wie kommt eine Anfrage herein, was passiert dann, wann wird nachgefasst, wann ist sie gewonnen oder verloren. Dieser Prozess wird aufgeschrieben, bevor ein Werkzeug gewählt wird. Das Werkzeug folgt dem Prozess, nicht umgekehrt.

Für die meisten mittelständischen Betriebe reicht ein schlankes CRM, oft sogar eine kostenlose Variante zum Start. Entscheidend ist nicht der Funktionsumfang, sondern dass das Team es tatsächlich nutzt.

Was du gewinnst, wenn der Prozess steht

Sobald der Vertrieb in einem Prozess läuft, verschwinden die typischen Probleme der Übergabe. Keine Anfrage versandet mehr, weil das System ans Nachfassen erinnert. Du siehst auf einen Blick, wie viel Geschäft gerade in Aussicht steht.

Und der wichtigste Punkt: Der Vertrieb wird übergabefähig. Neue Mitarbeiter können einsteigen, ohne dass jahrelanges Kopfwissen fehlt. Fällt jemand aus, bricht nicht der halbe Vertrieb weg. Genau das macht einen Betrieb unabhängig von einzelnen Personen.

Wie ich da rangehe

Erst verstehen,
dann umsetzen

Einen Vertrieb zu digitalisieren heißt nicht, ein riesiges System einzuführen, das niemand nutzt. Es heißt, den Prozess, den der Senior im Kopf hatte, sichtbar und teilbar zu machen. Schlank genug, dass das Team ihn wirklich lebt.

Prozess sichtbar machen

Den Weg von der Anfrage bis zum Auftrag aufschreiben, bevor ein Tool gewählt wird

Richtiges Werkzeug

Ein CRM, das zum Betrieb passt, nicht das größte am Markt

Nachfassen sichern

Kein Lead fällt mehr durchs Raster, weil der Prozess erinnert statt ein Mensch

Übergabefähig

Der Vertrieb funktioniert, auch wenn eine Person ausfällt oder neu dazukommt

Die ersten Schritte

Womit du
anfängst

01

Den heutigen Weg einer Anfrage einmal ehrlich nachzeichnen

02

Ein schlankes Werkzeug wählen, das zum Betrieb passt

03

Den Prozess so dokumentieren, dass auch neue Leute ihn übernehmen können

Häufige Fragen

Für den Start kann eine einfache Tabelle genügen. Sie stößt aber schnell an Grenzen, sobald mehrere Leute damit arbeiten oder ans Nachfassen erinnert werden soll. Ein schlankes CRM nimmt dir genau diese Arbeit ab. Wichtig ist, mit dem Prozess zu beginnen, nicht mit dem Tool.
Das hängt davon ab, wie schlank man bleibt. Wer zuerst den Prozess klärt und dann ein passendes Werkzeug wählt, ist in Wochen startklar, nicht in Monaten. Aufwendig wird es nur, wenn man ein überdimensioniertes System einführt, das keiner braucht.
Ja, wenn das Werkzeug zum Team passt und nicht umgekehrt. Ein schlankes System mit wenigen, klaren Schritten wird genutzt. Ein überladenes wird umgangen. Deshalb ist die Auswahl wichtiger als der Funktionsumfang.
Die wird, soweit verfügbar, einmalig erfasst, damit der Startpunkt nicht bei null liegt. Vieles steckt im Kopf des Seniors, weshalb sich der Aufbau des Vertriebsprozesses gut mit dem Sichern seines Wissens verbinden lässt.

Bereit für
ein ehrliches
Gespräch?

Ein digitaler Vertrieb beginnt nicht mit der Software, sondern mit dem Prozess. Wir machen sichtbar, was bisher im Kopf des Seniors lag, und gießen es in ein Werkzeug, das dein Team wirklich nutzt.

Kein Verkaufsgespräch. Ehrliche Einschätzung.

Erstgespräch buchen