ERP-System
Ein ERP-System verbindet die zentralen Geschäftsprozesse eines Unternehmens, von Einkauf über Produktion bis zur Buchhaltung, in einer Software.
Was ist ein ERP-System? (Definition)
ERP steht für Enterprise Resource Planning. Ein ERP-System ist eine zentrale Software, die die wichtigsten Geschäftsprozesse eines Unternehmens abbildet und miteinander verbindet: Einkauf, Lager, Produktion, Auftragsabwicklung, Rechnungen und oft auch Buchhaltung. Alle arbeiten auf derselben Datenbasis.
Was es leistet
Der eigentliche Wert liegt in der Verbindung. Wird ein Auftrag erfasst, wissen Lager, Fertigung und Buchhaltung sofort Bescheid, ohne dass jemand etwas weiterreicht.
- Eine Wahrheit: alle sehen dieselben, aktuellen Daten.
- Weniger Doppelarbeit: Informationen werden einmal erfasst.
- Überblick: Bestände, Aufträge und Termine an einem Ort.
Im Familienunternehmen
Viele technische Betriebe arbeiten mit einem gewachsenen ERP, das tief im Alltag verankert ist. Für Marketing und Vertrieb wird es spannend, wenn das ERP mit einem CRM-System zusammenspielt: Aus Anfrage wird Angebot, aus Angebot wird Auftrag, ohne Medienbruch. Genau an solchen Schnittstellen entstehen sonst gerne Datensilos.
Fazit
Ein ERP-System ist das Rückgrat der internen Abläufe. Es entfaltet seinen vollen Nutzen erst, wenn es nicht isoliert läuft, sondern mit den kundennahen Systemen verbunden ist.
Theorie ist gut,
Umsetzung
ist besser.
Marco Czerny
Online Marketing Experte seit 2015
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